Suchtprävention

Unser Angebot richtet sich an Jugendliche und Erwachsene aller Schularten ab der 8. Klasse.

Wir setzen auf frühe Interventionen im Teenageralter, zu Beginn einer möglichen Suchtkarriere. Dazu arbeiten wir in Kleingruppen oder Klassen mit den Anwesenden in einem Setting, das sehr schnell dazu führt, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene von ihren persönlichen Erfahrungen mit Suchtmitteln aller Art erzählen. Ausgehend von diesen persönlichen Erfahrungen gehen wir individuell auf die Bandbreite der Suchtmittel ein, erklären ihre Risiken, Lebensgefahren und genauso, wie sie wirken.

Das eigene Verhalten der Teilnehmer wird gespiegelt und im Gespräch in der Gruppe entsteht so eine eigene Dynamik, in der sich die Teilnehmer gegenseitig ihr Verhalten erklären und so künftiges Verhalten ändern. Vertraulichkeit ist in diesem Setting zugesichert, und die Grundbedingung unserer Arbeit.

Unsere jahrzehntelangen Erfahrungen mit Süchtigen zeigen, dass die Stellschrauben in Kindheit und Adoleszenz gedreht werden – und durch frühes Intervenieren in eine andere Richtung gestellt werden können.

Im Rahmen des Workshops wird mit einem Konzept gearbeitet, das unter dem Begriff „Drogen“ neben den illegalen Drogen (wie Cannabis oder Amphetaminen) auch die psychoaktiven Substanzen Tabak und Alkohol, Medikamente und die so genannten „Neuen Psychoaktiven Substanzen“ (NPS) einbezieht.

Ziel ist es auch, bereits konsumierende Jugendliche an die Schnittstellen des Hilfesystems heranzuführen und ihnen Wege und Möglichkeiten der Hilfe aufzuzeigen.

Ergänzend trainieren wir die Teilnehmer in Erster Hilfe, üben die stabile Seitenlage sowie den korrekten Notruf bei der 112.